Projekt GREENER fördert Gleichberechtigung und Klimaresilienz

Das GREENER-Projekt (Gender-Responsive Economic Enhancement & Natural Ecosystems Resilience) setzt sich für eine geschlechtergerechte Klimaresilienz in der Region des Albertine Rift in Uganda ein.

2025 wurden gemeinsam mit dem JGI Uganda entscheidende Meilensteine erreicht: von großflächiger Wiederbewaldung über energieeffiziente Kochlösungen bis hin zur Stärkung von Frauen als Unternehmerinnen und Führungskräfte in ihren Gemeinden.

Energie & Wasser: Entlastung für Frauen und Haushalte

Ein zentrales Anliegen des Projekts ist die Reduktion der Belastung durch Energie- und Wasserbeschaffung – insbesondere für Frauen. Auch im Bereich des Zugangs zu sauberem Trinkwasser wurden Fortschritte erzielt:

  • 1137 energieeffiziente Lehmöfen wurden gebaut und sind vollständig funktionstüchtig. Dafür wurden 1.058 Frauen und 87 Männer im Ofenbau und in der Nutzung geschult. Die Öfen werden täglich genutzt, senken den Brennholzverbrauch erheblich und es wurden dadurch keine Brandunfälle verzeichnet.
  • Drei von der Gemeinde verwaltete Bohrlöcher versorgen rund 1.200 Menschen mit Wasser.
  • In Bukumi wurde ein solarbetriebenes Wassersystem errichtet und in Betrieb genommen, es versorgt rund 600 Personen.

Die junge Generation macht es vor

Auch die jüngsten Bewohner:innen Ugandas sind Teil der Bewegung. In 17 Schulen haben Roots & Shoots Clubs beispielsweise gezeigt, wie man aus Altpapierresten Ziegel herstellt oder kleine Gemüsegärten anlegt. 287 Schüler:innen lernen dadurch praxisbezogen, wie sie die Umwelt schützen und gleichzeitig ihre Gemeinschaft unterstützen können.

Aktuelle Bilder aus dem Projekt:


Frauen als Motor des Wandels

Bestehende Geschlechterungleichgewichte wurden aktiv adressiert durch:

  • Quoten für Führungspositionen
  • Exklusive Schulungen für Frauen
  • Verbesserte Einkommensmöglichkeiten für Frauen

Indirekt profitieren in etwa 9.000 Menschen von den positiven Auswirkungen des GREENER Projekts, durch verbesserten Wasserzugang, regenerierten Ökosystemen und nachhaltige Holzressourcen.


Ziele für 2026

Heuer planen wir bereits viele weitere Schritte, dazu zählen unter anderem die Marktanbindung für Kaffee- und Kakaobauer:innen sowie der Bau weiterer 327 Lehmöfen.

GREENER zeigt: Wenn ökologische Wiederherstellung, wirtschaftliche Perspektiven und Geschlechtergerechtigkeit zusammengedacht werden, entsteht nachhaltige Resilienz!

Gemeinsam pflanzen wir mehr als nur Bäume – wir pflanzen Hoffnung.


Sie möchten unser Engagement zur Aufforstung in Afrika unterstützen?


Das Projekt wir von der ADA im Rahmen von International Partnerships Austria gefördert.

Fotos: JGI Senegal