
Auf den Spuren von Jane Goodall
Im Greater Gombe Ökosystem in Tansania, unweit des Gombe Nationalparks wo Jane Goodall ihre weltbekannten Forschungen machte, wächst mehr als nur Wald. Mit der Unterstützung lokaler Gemeinschaften und engagierter Baumschul-Betreuer:innen treibt das Jane Goodall Institute die Wiederaufforstung dieser besonderen Landschaft voran.
Das Ziel: 360.000 Bäume zu pflanzen, um die Biodiversität zu fördern, den Lebensraum von Schimpansen zu bereichern und den Menschen eine nachhaltige Zukunft zu ermöglichen.
Ein Netzwerk des Lebens
Dank der unermüdlichen Arbeit von engagierten Menschen aus den lokalen Gemeinden, die zu 20 Baumschul-Betreuer:innen ausgebildet wurden, konnten wir im vergangenen Jahr Großartiges erreichen.
Tolle Zwischenbilanz: Über 253.000 Setzlinge gezogen
- Mit 19 aktiven Baumschulen in verschiedenen Gemeinden der Region haben wir eine starke Basis für die Wiederbewaldung geschaffen. Die hunderttausenden kleinen Setzlinge, die hier heranwachsen, sind weit mehr als nur Pflanzen, sie sind die zukünftigen Architekten eines stabilen artenreichen Ökosystems, das gefährdeten Tier- und Pflanzenarten wertvolle Lebensräume schenkt und Menschen mit Ressourcen versorgt.
- 253.736 Setzlinge werden bereits in den Baumschulen vorgezogen, um bald ausgepflanzt zu werden. Das ist schon ein Großteil unseres ambitionierten Ziels von 360.000 Bäumen.
- Trotz Herausforderungen wie Insektenbefall zeigen die Baumschul-Betreuer:innen enormes Engagement: Mit natürlichen Methoden wie dem Einsatz von Asche schützen sie ihre Setzlinge vor hungrigen Insekten.


Von der Baumschule in die Erde
Aufforstung ist Teamarbeit. In der vergangenen Pflanzsaison haben wir bereits 21.863 Bäume an 31 verschiedenen Standorten gepflanzt. Dabei wurden sie in privaten Agroforst-Gärten ebenso wie auf degradierten Gemeinschaftsflächen ausgesetzt. Um das zu ermöglichen halfen Freiwillige sowie Schulen und Kirchen-Vereine beim Projekt mit.
Bei der Wahl der Setzlinge legen wir Wert auf Diversität, zu unseren Bäumen zählen:
- Obstbäume: Sie verbessern die Ernährungssituation der lokalen Familien und steigern ihr Einkommen durch den Verkauf der Früchte.
- Nutzholz-Arten: Stellen eine wichtige Holz-Ressource dar.
- Stickstoffbindende Arten: Sie steigern die Ernten der Bauern auf Agroforst-Flächen auf natürliche Weise.

Wissen als stärkster Dünger
Ein Baum überlebt nur dann, wenn die Menschen vor Ort hinter ihm stehen. Deshalb haben wir Schulungen für lokale Führungspersönlichkeiten durchgeführt, um das Bewusstsein für die Wiederherstellung von Ökosystemen zu schärfen und die Aufforstung zu fördern.
Um unsere Setzlinge beim Heranwachsen zu unterstützen, wenden wir moderne Technik an: Mit der Open Data Kit App dokumentieren wir jeden gepflanzten Baum. So stellen wir sicher, dass unsere Arbeit transparent bleibt und wir genau wissen, wo wir erfolgreich sind und wo zusätzliche Hilfe nötig ist.

Sie möchten das Ökosystem von Gombe stärken?
Helfen Sie uns noch mehr Setzlinge in die Erde zu bringen und damit das besondere Greater Gombe Ökosystem und seine tierischen Bewohner:innen zu schützen und gleichzeitig die lokale Bevölkerung zu unterstützen! Jeder Baum zählt für eine grüne, hoffnungsvolle Zukunft Tansanias!
Fotos: JGI Tansania
Das Projekt wird unterstützt von der:

