
Empowerment für Mädchen in Uganda
Unser „Clever Girls“ Projekt ist weit mehr als ein Bildungsprojekt. Es ist ein zentraler Baustein, um die Gleichstellung von Mädchen und Frauen in der Gesellschaft Ugandas zu verbessern, ihnen mehr Selbstvertrauen und eine bessere Zukunft zu ermöglichen.
An insgesamt 84 Schulen in neun Distrikten Ugandas setzen wir uns gemeinsam mit dem JGI Uganda mit großem Engagement dafür ein, die Schulabbrecherquote von Mädchen zu senken und ihnen eine selbstbestimmte Zukunft zu ermöglichen.
Herausforderungen für junge Frauen
Ein wesentlicher Grund, warum Mädchen in Uganda vom Unterricht fernbleiben, ist der mangelnde Zugang zu Menstruationshygiene und Wissen über die eigene Gesundheit. Hier setzte unser Projekt an, um die Situation für die jungen Frauen zu verbessern.
Das Projekt besteht aus vielschichtigen Komponenten:
- Aufklärung für Mädchen: Sie werden in den Bereichen sexuelle und reproduktive Gesundheit sowie Menstruationshygiene geschult.
- Hilfe zur Selbsthilfe: Die Mädchen erhalten nicht nur das Wissen, sondern auch die Fähigkeiten und Materialien zur Herstellung wieder verwendbarer Binden.
- Verbesserung der Hygienesituation: An den Schulen werden Toiletten errichtet und mit Wassertanks ausgestattet. Diese sanitären Einrichtungen sind entscheidend, damit Mädchen auch während ihrer Periode würdevoll die Schule besuchen können und sich dabei nicht unwohl fühlen.
- Starke Mentor:innen: Neben der Aufklärung der Mädchen findet auch Aufklärung für die Erwachsenen, wie Lehrer:innen und Schulleiter:innen in den Bildungseinrichtungen statt. Sie werden über die Bedeutung der Bildung für Mädchen informiert und ebenfalls im Thema Menstruationshygiene und sexuelle Gesundheit aufgeklärt und somit zu Mentor:innen für junge Mädchen. Außerdem werden Lehrkräfte darin ausgebildet geschlechtsspezifische Hindernisse für Mädchen und Jungen zu erkennen und zu beseitigen.
- Wirtschaftliche Unabhängigkeit: Um die Armutsspirale zu durchbrechen, statten wir Frauengruppen mit praktische Fertigkeiten in der Textilverarbeitung aus. Durch die Bereitstellung von Nähmaschinen und Materialien fördern wir die ökonomische Eigenständigkeit und stärken die Resilienz der Familien gegenüber wirtschaftlichen Krisen.



Das haben wir 2025 geschafft
Das Projekt wird von mehreren Jane Goodall Institute finanziell getragen. Unsere Geschäftsführerin Diana Leizinger konnte sich von der Wirkung der Angebote bei ihrem letzten Projektbesuch persönlich überzeugen. Mit der Unterstützung unserer Spender:innen konnte das JGI Austria Folgendes erreichen:
- In der „Kafunjo Primary School“ errichteten wir eine Toilette mit einem 10.000 l Wassertank dafür. Das erlaubt den Mädchen die nötige Hygiene, die sie während ihrer Periode benötigen und führt dazu, dass sie trotz ihrer Monatsblutung in die Schule gehen können.
- Die Aufklärung von 60 Eltern über den Wert von Bildung für Mädchen und den Umgang mit Hygiene während ihrer Periode. Das neu erlangte Wissen ermöglicht es ihnen ihre Töchter in Zukunft besser zu unterstützen.
- Die Schulung von 10 Lehrer:innen und 10 Schulleiter:innen in geschlechtersensiblen Praktiken, um eine inklusive Lernumgebung für die Kinder zu schaffen.

Wir danken allen Unterstützer:innen, die es ermöglichen das Selbstvertrauen und die Bildung junger Mädchen in Uganda zu verbessern!
Sie möchten Mädchen unterstützen, ihre Zukunft selbst zu gestalten?
Fotos: JGI Uganda
