GLAUBEN SIE AN WUNDER?

Wer kennt es nicht? Eine Situation scheint aussichtslos und man hofft auf ein Wunder. Dr. Jane Goodall hat uns zeitlebens unermüdlich erinnert, niemals die Hoffnung aufzugeben. Sich zu engagieren – für den Schutz der Natur, für Menschen und Tiere.

Auch unser Team in Tchimpounga, der größten Schimpansen-Schutzstation Afrikas,
setzt sich mit aller Kraft für gerettete Menschenaffen ein. Das prägendste Erlebnis für
Direktorin Dr. Rebeca Atencia war die Rettung von Wounda: Ihr Überleben grenzte an
ein Wunder. Sie war dem Tode nahe. Doch intensive und liebevolle Betreuung machten
scheinbar Unmögliches möglich.

Die Schicksale von Wounda, Hope und Leila verdeutlichen die Wichtigkeit unserer Schutzstation. Für uns ist das Überleben der geretteten Schimpansen jedes Mal ein Wunder. Unser Einsatz, der Mut der Ranger und die intensive
Pflege bewirken Unglaubliches.“

– Dr. Jane Goodall (3.4.1934 – 1.10.2025)

EIN WUNDER ALLEINE REICHT ABER NICHT! SCHIMPANSENSCHUTZ IST EINE LEBENSAUFGABE.

Seit beinahe 35 Jahren gibt es im Osten der Republik Kong einen besonderen Ort. Einen sicheren Platz, an dem geschundene und gewilderte Tiere artgerecht leben können. Tchimpounga – die größte Schutzstation für Schimpansen. Rund 160 Menschenaffen werden hier versorgt. Ihr Überleben gleicht oft einem Wunder. Auch jenes von Wounda und ihrem Jungen.

Diese Arbeit ist aber nur mit Unterstützung von Menschen wie Ihnen möglich. Würden Sie unseren Einsatz für gewilderte Schimpansen heute bitte unterstützen, um noch mehr Tiere wie Wounda und Leila zu retten und zu versorgen?

DANKE von ganzem Herzen!

Wounda and her baby Hope at Tchibebe Island

WOUNDA, DIE DEM TODE GEWEIHTE

Ihre Geschichte ging um die Welt: Abgemagert bis auf ihr Skelett wurde Wounda in letzter Minute gerettet. Die Schimpansin wog keine 30 kg mehr, als sie von den Behörden beschlagnahmt wurde. Sie konnte kaum noch stehen, war von Parasiten übersät und schwer unterernährt. Wie ein Häufchen Elend fand man sie in einem Käfig brutaler Wilderer. Bei ihrer Ankunft in Tchimpounga nannte man sie Wounda: Die dem Tode Nahe.


Jahrelange Fürsorge

Woundas Zustand war lebensbedrohlich, doch Dr. Atencia gab sie nicht auf. Die Tierärztin führte
die erste Schimpansen-Bluttransfusion in Afrika durch. Ausdauer und Fürsorge erfahrener Pfleger:innen sowie der eiserne Wille Woundas machten das kaum Mögliche wahr: Sie überlebte.
Rettung in letzter Minute! Doch ihre körperliche und seelische Genesung dauerte Jahre. Es folgte Woundas Integration in die Gruppe auf der Insel Tchindzoulou, wo sie sogar ein Junges namens Hope gebar.


Immer neue Findelkinder

Laufend retten wir Schimpansenkinder – wie die kleine Leila, die auf einem lokalen Markt konfisziert wurde. Ein Ranger stellte einen Verdächtigen mit Kisten. Der skrupellose Wilderer floh und ließ seine Beute zurück. Darunter ein kaum zwei Jahre altes, extrem erschöpftes Schimpansenbaby. Seit einigen Monaten kümmert sich Pfleger Chris Tag und Nacht als Ersatzvater um das Kleine. Dank der liebevollen Versorgung gewinnt Leila nun an Kraft.


Tchimpounga braucht unsere Unterstützung.

Bitte stärken Sie die Ressourcen mit einer Spende! Schon 20€ für Aufbaunahrung helfen
einem Schimpansen-Baby. Jeder Euro hilft der Station und bewirkt Wunderbares.

Wir geben diese Wesen nicht auf. Bitte helfen Sie mit!

Rund 160 Menschenaffen leben in Tchimpounga und es gibt einen enormen Bedarf an Futter und Medizin. Aktuell wird alles knapp, auch die Kräfte des Teams. Zuletzt wurden fünf neue Schimpansen-Babys aus den Händen brutaler Wilderer gerettet! Das Kleinste, Leila, war keine 24 Monate alt und in einem erbärmlichen Zustand.“

– Mag.a Gudrun Schindler-Rainbauer, Wissenschaftliche Leitung

Fotocredits: © Fernando Turmo