Hunde im Einsatz gegen Wildtierhandel

Hunde im Einsatz gegen Wildtierhandel
30. August 2021 Doris Schreyvogel

Um die grausame Wilderei sowie den Handel mit Wildtieren und Bushmeat weiter einzudämmen, haben unsere Ranger rund um das Schutzgebiet Tchimpounga jetzt Unterstützung. Gleich fünf Spürhunde helfen mit ihren feinen Nasen bei den Kontrollen!

So hilft Ihre Spende:

  • 20 Euro für das Futter unserer vierbeinigen Helden
  • 30 Euro für die Tierarztkosten
  • 90 Euro für die Ausbildung eines weiteren Spürhundes

Die Einsätze im Kontrollgebiet sind für die Hunde anstrengend und die Verletzungsgefahr hoch. Regelmäßig werden die Tiere deshalb von einem Veterinär behandelt. Nachdem einer unserer Rüden heuer leider verstarb, muss nun eine neue Spürnase ausgebildet werden. Nur mit Hilfe von Spenden können die Ausbildung, Futter und die Tierarztkosten der Hundestaffel finanziert werden!

Grausam!

Viele unserer Schützlinge verloren durch Drahtfallen ihre Finger oder eine komplette Hand. Um die Wilderei noch weiter einzudämmen, werden unsere Ranger jetzt von der Hundestaffel unterstützt.
Die Spürhunde sind in der Lage bei Fahrzeugkontrollen Schimpansen, Schuppentiere und andere Wildtiere, aber auch Bushmeat, Elfenbein sowie Munition und Waffen aufzuspüren.

Hohe Erfolgsquote!

Seit die Ranger durch die Spürhunde unterstützt werden, hat sich die Zahl der Schmuggler minimiert. Es spricht sich langsam herum, dass das Gebiet rund um Tchimpounga scharf kontrolliert wird. Wer erwischt wird zahlt hohe Strafen.
Der Handel mit Wildtieren und Bushmeat darf kein lukratives Geschäft sein!

Aufgespürt!

Kein Versteck ist mehr sicher, seit die Hundestaffel die Ranger unterstützt. Immer wieder werden auch junge Schimpansen entdeckt, die auf illegalen Märkten verkauft werden. Sie landen als „Haustier“ oder „Attraktion“ bei Privatpersonen, in Bars oder Discotheken.
Diese Tierquälerei muss endlich aufhören!

Um die Wildtiere zu schützen müssen wir heute etwas tun. Nicht erst morgen oder übermorgen.“

Dr. Jane Goodall: Gründerin JGI, Schimpansenforscherin und UN Friedensbotschafterin

Die Jane Goodall Institute befürworten keine Handhabung oder Nähe zu Wildtieren. Diese Bilder entstanden in und rund um das Schutzgebiet Tchimpounga und zeigen ausschließlich ausgebildete Fachkräfte mit ihren Schützlingen.