

Erfolge aus 2025
In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres ging das Projekt IMPACT (Integrated Mechanism for Protection and Adaptation to Climate Threats) von der Planung in die Umsetzung über. Es vereint Maßnahmen zum Klimaschutz mit einer Steigerung der Lebensqualität der lokalen Bevölkerung in Uganda und ist damit ein Vorzeige-Beispiel für nachhaltige Entwicklung.
Die ersten Meilensteine des Projekts wurden in den Bereichen Aufforstung, Renaturierung und Sicherung der Trinkwasserversorgung für die Bevölkerung erreicht.
Nachhaltige Investition in Menschen & Natur
Nachhaltigkeit bedeutet beim IMPACT-Projekt vor allem „Hilfe zur Selbsthilfe“. Mit dem Bau von 5 permanenten Baumschulen und der Ausbildung von lokalen Naturschutzbeauftragten (davon 40 % Frauen) entsteht lokale Wertschöpfung. Durch die Förderung von Kakao-, Kaffee- und anderen Agroforst-Setzlingen wird der Grundstein für ein stabiles Einkommen der Bäuerinnen und Bauern gelegt, das Hand in Hand mit dem Klimaschutz geht.
Die Erfolge aus 2025 im Überblick
- Erfassung vorrangiger Renaturierungsflächen
Knapp 7.000 ha Fläche wurde dank der 95 engagierten lokalen Naturschutzbeauftragten detailliert kartiert. Die daraus entstandenen Karten bilden ein essenzielles Fundament, um im nächsten Schritt gezielte Wiederaufforstung voranzutreiben. - Setzlinge in den Startlöchern
5 Baumschulen wurden im Einzugsgebiet des Flusses Nkusi errichtet, die nun von der lokalen Gemeinschaft betrieben werden. In über 420.000 bepflanzten Töpfen werden Setzlinge für die Saison 2026 aufgezogen. - Wasser als Lebensader
Um die dringend notwendige Wasserversorgung der Menschen vor Ort zu sichern, wurde der Ausbau der Wasserinfrastruktur priorisiert. 8 Tiefbohrungen wurden bereits erfolgreich abgeschlossen, und bislang 7 Brunnen fertiggestellt.




Bei meinem Projektbesuch im November 2025 konnte ich mich davon überzeugen was die Menschen im IMPACT-Projekt alles leisten. Es ist beeindruckend und schön zu sehen, wie Klimaschutz mit dem direkten Nutzen für die Menschen Hand in Hand geht.“
– Mag.a Diana Leizinger, Geschäftsführerin des JGI Austria
Herausforderungen als Chance sehen
Starke Wurzeln trotzen jedem Sturm – das IMPACT-Projekt nutzt Herausforderungen für strategische Verbesserungen:
- Starke Strukturen
Die Gründung regionaler Wassernutzungsgenossenschaften braucht Zeit für politische Abstimmungen. Diese Phase wurde aktiv genutzt, um gemeinsam mit dem Ministerium für Wasser und Umwelt in Uganda eine noch solidere und langfristig finanzierte Strategie für das Management der Einzugsgebiete und die Nutzung der Ressource Wasser zu entwickeln. Außerdem vernetzte sich das Jane Goodall Institute mit anderen NGOs, was die Arbeit vor Ort erleichtert. - Gerechte Verteilung
Die Förderung von Frauen ist ein zentraler Pfeiler des Projekts. Während in den Baumschulen bereits eine ausgewogene Beteiligung erreicht wurde, setzt das Team nun gezielte Aktivitäten um, um Frauen auch in Führungspositionen und bei deren wirtschaftlicher Entscheidung noch stärker zu unterstützen.

Ausblick: eine grüne Zukunft für Menschen & Natur
Mit einer fundierten Basis-Struktur startet das Projekt nun in die großflächige Umsetzung. Die Richtung ist klar: Eine klimaresiliente Natur, die den Menschen Schutz und Ressourcen bietet.



Fotos: JGI Uganda
Das Projekt wird gefördert durch:



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