
1992 wurden die Batwa gewaltsam aus ihrer Heimat – dem heutigen Bwindi Nationalpark in Uganda – vertrieben, ohne Unterstützung und ohne Kompensation. Mit dem Wald verloren sie nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihre Lebensgrundlage und ihre kulturelle Identität. Heute kämpfen sie gegen Armut und Diskriminierung.
Beim Jane Goodall Institute Austria sind wir überzeugt: Naturschutz funktioniert nur gemeinsam mit den Menschen – nie gegen sie. Mit dem Projekt „Future for Batwa Children“ öffnen wir dieser marginalisierten Gemeinschaft einen Weg in eine lebenswertere Zukunft.
Ein Volk im Wandel
Wir unterstützen die Batwa dabei, neue Wege zu gehen – ohne ihre Wurzeln zu verlieren. Unser Fokus liegt auf der nächsten Generation: Bildung gibt den Kindern die Chance, aus der Armutsspirale auszubrechen und die Zukunft ihrer Gemeinschaft aktiv mitzugestalten.
Meilensteine 2025: Bildung schafft Stabilität
Im Zentrum des Projekts stehen 31 Batwa-Kinder aus den Communities Rwamahano und Karengyere im Rubanda District. Dank unserer Spender:innen konnten wir sie umfassend begleiten:
- Ganzheitliche Patenschaften: Wir decken Schulgeld, Internatskosten, Schulmaterial, Uniformen und Hygieneartikel ab – und begleiten die Kinder bei der Prüfungsvorbereitung. Auch die Eltern unterstützen wir dabei, eigene Zukunftspläne zu verwirklichen.
- Schutz & Sicherheit: Sichere Schultransporte gehören fix zum Projekt. Als zwei Mädchen auf dem Schulweg belästigt wurden, reagierten wir sofort und ermöglichten einen Schulwechsel. Schutz und Bildung sind für uns untrennbar.
- Gesundheit: Im letzten Quartal 2025 konnten nach längerer Zeit wieder umfassende Gesundenuntersuchungen stattfinden – mit einer guten Nachricht: Alle Kinder sind gesund.


Gestärkte Familien – gestärkte Kinder
Echter Fortschritt passiert auch in den Haushalten selbst. Im vergangenen Jahr begannen mehr Familien, eigenes Gemüse anzubauen und sanitäre Einrichtungen selbst zu errichten. Besonders inspirierend: Ein Vater kaufte von seinen Ersparnissen ein Schaf – ein kraftvolles Zeichen für Eigeninitiative und Zukunftsorientierung.
Was 2026 am Plan steht
Trotz aller Erfolge bleibt viel zu tun. Wir wollen Betreuungskapazitäten absichern, Störungen im Schulsystem früh abfedern und die Wohnsituation der Familien verbessern – damit Bildung nicht an maroden Häusern scheitert.
Dazu benötigen wir Ihre Unterstützung!
Jede Patenschaft schenkt den Batwa-Kindern und ihren Familien Hoffnung. Danke, dass Sie Teil dieses Weges sind – und den Kindern zeigen:
Ihr werdet gesehen. Ihr seid nicht allein.

Fotos: © JGI Uganda
