SCHIMPANSEN KÄMPFEN UMS ÜBERLEBEN!

Alarm! In der kongolesischen Hauptstadt Brazzaville werden auf einem Schiff gewilderte Tiere illegal gehandelt. Trotz internationaler Verbote werden Tiere weiterhin gefangen, geschmuggelt und verkauft – lebendig als Touristenattraktionen und exotische Luxusware, verpackt in Holzkäfigen und Säcken.

Einer von ihnen war Motambo. Bei seiner Rettung durch Dr. Rebeca Atencia und ihr Team saß der kleine Schimpanse in einer Kiste – erschöpft und dehydriert, mit Schlüsselbein- und Handbrüchen sowie Lähmungen durch Tetanus. Besonders schlimm waren seine tiefen, eitrigen Wunden an Hüfte und Handgelenken, verursacht durch brutale Drahtschlingenfallen. Der fünfjährige Affe wimmerte vor Schmerzen.

Sehen Sie hier Motbambos Reise:

Sein Name Motambo bedeutet „Schlinge“ auf Lingala. Trotz schwerer Verletzungen kämpfte er um sein Leben. Dank liebevoller und medizinischer Versorgung überlebte er und ist nun in der Schutzstation Tchimpounga in Sicherheit.

Ihre Hilfe unterstützt dabei mehr Schimpansen wie Motambo zu retten!

Bitte helfen Sie uns, die über 250 Schimpansen in unseren Schutzstationen Tchimpounga, Chimp Eden und Ngamba Island zu versorgen und die Arbeit der Ranger zu unterstützen, um die gefährlichen Fallen im Wald rechtzeitig zu entfernen!

Ihre Spende rettet Schimpansen – Danke!


Ranger gegen Wilderei

Ob in Uganda, Kongo oder Senegal – wir kämpfen unermüdlich gegen illegale Jagd. Ranger sind rund um die Uhr im Einsatz, entfernen Fallen, Drahtschlingen und Schlageisen. Dabei riskieren sie ihr Leben im Einsatz gegen Wilderer. Gemeinsam mit der Bevölkerung suchen sie nach Hinweisen und klären in Workshops über Artenschutz und strafbares Verhalten auf.



Jane Goodall beobachtet Schimpansin Fifi in Gombe. Foto: Hugo van Lawick

Alarmstufe ROT

Jane Goodall begann 1960 mit ihrer Arbeit, als noch etwa 1,2 Mio. Schimpansen lebten. Heute sind es kaum mehr als 300.000. Das Verschwinden ihrer Lebensräume, Wilderei und
illegaler Handel bedrohen ihr Überleben.

Um das Aussterben zu verhindern, bilden wir Ranger aus und arbeiten vor Ort mit der Bevölkerung für den Artenschutz zusammen.

Jane Goodalls große Liebe galt den Schimpansen. Sie erforschte diese besonderen Menschenaffen und setzte sich zeitlebens für ihren Schutz ein.

Seit ihrem Tod sind wir nun noch mehr gefordert! Janes größter Wunsch war es stets, sie beim Schutz der Schimpansen zu unterstützen.

Dieser Wunsch ist unsere tägliche Aufgabe: Ob beim gefährlichen Einsatz gegen Wilderei und illegalen Handel mit Schimpansen oder bei der Pflege von konfiszierten, traumatisierten Schützlingen. Sowie bei Aufforstung und Bewahrung von Lebensraum für Menschen und Tiere.

Im November 2025 war Mag.a Diana Leizinger, unsere Geschäftsführerin, auf ihrer Projektreise auch im Kibale Nationalpark. Die Ranger zeigten ihr, was sie gegen die Gefahren im Wald tun.

Unsere Wildhüter sind Tag und Nacht auf Patrouille. Sie geben alles für die Rettung der Tiere.“

– Mag.a Diana Leizinger
Geschäftsführerin Jane Goodall Institute Austria


Helfen Sie uns dabei – jeder Beitrag ist wertvoll!

Fotocredits: © Fernando Turmo, Hugo van Lawick, JGI Uganda