
Am 21. September, dem Internationalen Weltfriedenstag, wurde unter dem Motto „Invest in Peace – For Everyone, Everywhere, Every Day“ weltweit ein Zeichen für Frieden, Zusammenhalt und eine lebenswerte Zukunft gesetzt.
Auch in Österreich haben Schüler:innen diesen besonderen Tag zum Anlass genommen, sich mit dem Thema Frieden auseinanderzusetzen und selbst aktiv zu werden.
Roots & Shoots und der Weltfriedenstag
Mit positiven Aktionen haben Roots & Shoots Gruppen in Österreich und auf der ganzen Welt sich auch heuer mit einem Friedensbegriff auseinandergesetzt, der Mensch, Tier und Natur mit einbezieht. Eine weitgefasste Vision von Frieden, die Dr. Jane Goodall, die seit 2002 als UN-Friedensbotschafterin aktiv war, besonders am Herzen lag.
Inspiration gab es durch
- Materialien und Infos wie man selbst aktiv werden kann
- Aktionsideen für alle Altersgruppen
- Urkunde als kleines Dankeschön und zur Erinnerung
Unser Team hat sich sehr über die Einsendung von Fotos und Aktionen gefreut – ein lebendiger Beweis, dass die junge Generation sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzt, ohne bei all den Krisen den Kopf in den Sand zu stecken.

Aktionen, so vielfältig wie Mensch, Tier und Natur
Mit den Roots & Shoots Aktivitäten rund um den Weltfriedenstag möchten wir bei Kindern und Jugendlichen Verständnis und Mitgefühl für Menschen, Tiere und Natur vertiefen. Ganz im Geiste von Dr. Jane Goodall. Zeit ihres Lebens ermutigte sie die junge Generation sich für ein friedliches Miteinander zu engagieren – eine wichtige Investition in die Zukunft. Wir sind sicher, sie hätte sich über diese Aktionen sehr gefreut:
- Kreativität als Friedenskraftstoff: Die Drittklässler:innen (3a, 3b, 3c, 3d) aus dem römisch-katholischen Religionsunterricht der OVS Landhausschule gestalteten gemeinsam ein Plakat zum Thema Frieden und bastelten Friedenstauben.
- Friedenstauben mit Symbolkraft: Die Roots & Shoots Gruppe aus Győr gestaltete blaue und weiße Friedenstauben als Zeichen für die weltweite Sehnsucht nach einem friedlichen Zusammenleben.
- Regeln für ein friedliches Zusammenleben: an der Waldheimat Volksschule bastelten die Schüler:innen Friedenstauben, die sie das ganze Jahr über begleiten werden. Außerdem beschäftigten sie sich mit der Frage, was es für ein friedliches Miteinander braucht. Gemeinsam wurden Regeln für ein friedliches Zusammenleben besprochen und daraus im gleichen Zuge die Klassenregeln verschriftlicht. Mit ihrer Unterschrift bestätigte jedes Kind, die Wichtigkeit dieser Regeln. Besonders schön: Die Aktion wurde schulstufenübergreifend von der 1. bis zur 4. Schulstufe durchgeführt und bot so die Möglichkeit, dass Kinder unterschiedlicher Altersstufen gemeinsam für ein friedlicheres Miteinander aktiv werden.





500 Menschen setzen in Wien ein Zeichen für den Frieden
Ein besonderer Höhepunkt des Weltfriedenstags war die #IamPEACE Menschenkette in Wien. Rund 500 Menschen kamen zusammen, um gemeinsam ein sichtbares Zeichen für den Frieden zu setzen.
Besonders berührend war die starke Beteiligung von Kindern und Jugendlichen: Schüler:innen und Lehrer:innen aus Wien und Niederösterreich kamen um gemeinsam mit Menschen unterschiedlicher Generationen acht Minuten Hand in Hand in völliger Stille für den Frieden einzutreten.
Roots & Shoots Gruppen hatten im Vorfeld Friedenstauben gestaltet, die an die Teilnehmenden übergeben wurden. Sie wurden so zu einem Symbol für Frieden und zugleich zu einer Erinnerung daran, dass wir alle Verantwortung für die Welt tragen, die wir der nächsten Generation hinterlassen.

JGI Austria für einen ganzheitlichen Friedensbegriff
Auch Diana Leizinger, Geschäftsführerin des Jane Goodall Institute Austria, war bei der #IamPEACE Menschenkette am Wiener Hof dabei und ermutigte die Anwesenden sich für einen Frieden im Sinn von Jane Goodall einzusetzen.

Frieden bedeutet mehr als ein friedliches Miteinander der Menschen. Wenn wir
unsere Böden, unser Wasser und unsere Ökosysteme zerstören, gefährden wir die
Grundlage für gesellschaftlichen Frieden. Wir sind Teil der Natur – und tragen Verantwortung dafür, wie die Welt aussieht, die wir den nächsten Generationen hinterlassen.“– Diana Leizinger, Geschäftsführerin des JGI Austria
Fotocredits: Emanuel Schi, ISCTH, OVS Svetelsky, VS Waldheimat, R&S Gruppe Györ
