
Aufforstung nimmt Fahrt auf
Gute Nachrichten aus Uganda: In der dritten Berichtsperiode (Dezember 2025 – Mai 2026) hat unser hollistisches Aufforstungsprojekt IMPACT einen entscheidenden Schritt gemacht: Nach Erhebung der Grundlagen-Daten, dem Aufbau der Infrastruktur und vielschichtigen Trainings in den vorangegangenen Phasen, ging es nun von der Vorbereitung in die breite Umsetzung. Communities wurden mobilisiert, erste großflächige Pflanzungen gestartet und wichtige Grundlagen für die Renaturierung von Feuchtgebieten gemeinschaftlich erarbeitet.
Die bedeutendsten Erfolge im Überblick
IMPACT verbindet Klimaschutz mit konkreten Verbesserungen für Menschen vor Ort – insbesondere durch Wiederherstellung von Ökosystemen, nachhaltige Land- und Ressoucennutzung.
Das wurde bereits umgesetzt:
- 5 Baumschulen als lokale Produktionszentren aktiv
Die fünf gemeinschaftlich betriebenen Baumschulen in den Distrikten Kagadi und Kikuube sind voll in Betrieb. In der laufenden Produktion wurden 362.165 Setzlinge erfasst – das entspricht 108,1 % des vorgesehenen Zwischenziels. - Pflanzsaison April–Mai 2026: Setzlinge in die Gemeinden gebracht
Insgesamt wurden 384.131 Setzlinge zur Pflanzung verteilt (253,914 aus Projekt-Baumschulen und ergänzend 148,217 aus externen Baumschulen). Parallel läuft die „Year-0“-Registrierung: Die gepflanzten Bäume werden geo-referenziert erfasst, um künftig Überlebensraten und ihre Wirkungen transparent nachverfolgen zu können. - Starkes Community-Netzwerk in den Dörfern
Village Conservation Monitors (VCMs) wurden weiter geschult und mobilisiert. Sie erreichten 7.593 Haushalte in 347 Dörfern – darunter 1.972 von Frauen geführte Haushalte. Diese Mobilisierung ist ein zentraler Hebel, damit Aufforstung nicht punktuell bleibt, sondern dauerhaft im Alltag der Haushalte verankert wird. - Feuchtgebiete im Fokus: Bestandsaufnahme abgeschlossen
Eine partizipative Feuchtgebiets-Erhebung mit 788 Haushalten liefert nun eine fundierte, gemeinschaftsbasierte Evidenz: Viele Haushalte sind stark von Feuchtgebieten abhängig, gleichzeitig werden sinkende Wasserverfügbarkeit und Degradierung beobachtet. Die Ergebnisse bilden die Grundlage, um im nächsten Schritt Managementpläne für Feuchtgebiete zu entwickeln.




Die Projekterfolge zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Aufwertung des Bugoma Forest zum Nationalpark ist zusätzlich ein bedeutender Meilenstein für den Naturschutz und ein starkes Signal für den langfristigen Schutz dieses einzigartigen Ökosystems. Diese Veränderung zeigt, wie wichtig die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern vor Ort ist, um wertvolle Lebensräume dauerhaft zu erhalten.“
– Diana Leizinger, Geschäftsführerin JGI Austria

Fotos: JGI Uganda
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Jeder neu gepflanzte Baum trägt dazu bei, wertvolle Lebensräume zu erhalten, das Klima zu schützen und die Artenvielfalt zu fördern. Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit und unterstützen Sie unsere Aufforstungsprojekte und helfen Sie mit, Wälder für kommende Generationen zu bewahren.
Dieses Projekt wird gefördert durch:


