ES REICHT!

Vor Kurzem erreichte uns ein Hilferuf aus der Republik Kongo. Unsere engagierte Kollegin Dr. Rebeca Atencia, Leiterin der größten Schimpansen-Schutzstation, weiß gerade nicht, was sie zuerst angehen soll. Als Tierärztin wird sie oft zu Einsätzen – auch in Nachbarländer – gerufen.

Immer wieder werden gefangene Menschenaffen auf Märkten oder in Haushalten entdeckt. Unterernährt und verwahrlost. Rebeca rettet diese kranken Tiere oft in letzter Minute.

Schon wieder haben die Behörden mit ihrer Hilfe junge Schimpansen konfisziert und nach Tchimpounga gebracht. Dort wurde nun eine vierte Insel für die Jüngsten adaptiert, wo sie artgerecht und in Sicherheit aufwachsen können. Doch Dr. Atencia und ihr Team sind stark gefordert. Die Versorgung rund um die Uhr verlangt ihnen Enormes ab.

Es ist herzzerreißend! Erneut wurden traumatisierte und geschwächte Schimpansen-Babys auf Märkten, in privaten Haushalten oder versteckt in Kisten für den Export entdeckt. Wir retten so viele Tiere wie möglich, denn die Jagd und der brutale, illegale Handel mit Wildtieren blüht.

– Dr. Rebeca Atenica, Tierärztin und Leiterin der Schutzstation Tchimpounga

Hilfe wird für so vieles benötigt

Die Aufzucht und medizinische Versorgung der geretteten Schimpansen ist aufwendig und teuer, wobei die Pfleger:innen als Ersatzeltern besonders viel Zeit und Geduld investieren. Gleichzeitig fehlt es an finanziellen Mitteln für die medizinische Versorgung und eine angemessene Bezahlung der engagierten Pfleger:innen.

Nur mit der Unterstützung von Spendengeldern kann Tchimpounga diese Hürden meistern.

DANKE für Ihre ERSTE HILFE!

Dr. Rebeca Atencia bei der Rettung der Schimpansin Lola aus Äquatorialguinea

WANN IST ENDLICH SCHLUSS?

Diese Frage stellt sich das Team von Tchimpounga sehr oft. Behörden und Tierschützer:innen arbeiten rund um die Uhr, um schwer kranke Menschenaffen aus traumatischen Situationen zu retten. Die Ressourcen sind knapp – ob Geld für Rettungseinsätze und Pflege oder Personal. Auch die Kraft des Teams ist begrenzt.


Die Kleinen brauchen unsere Hilfe!

Beau wird jeden Tag stärker

Es klingt nicht nur wie ein Krimi. Es ist kriminell: der Handel mit Exoten. Dank einer verdeckten Ermittlung wurden Händler beim Versuch des Verkaufs von Wildtieren festgenommen. In einer Kiste fand man wimmernd den kleinen Schimpansenjungen Beau. Dehydriert und von Darmparasiten geschwächt. In Tchimpounga schöpfte er wieder Lebensmut.


Lola kommt wieder zu Kräften

Ein weiterer Neuzugang ist die junge Lola – sie wurde in Äquatorialguinea gerettet. Da es dort keine Schutzzentren gibt, wurde sie in Tchimpounga aufgenommen. Auch Leila war schwer unterernährt,
als sie vor kurzem zu uns kam. Ihr Leben hing an einem seidenen Faden.

Pfleger Chris Ombvania mit Leila

Spezialnahrung, Infusionen und viel Fürsorge helfen Beau, Lola, Leila und den anderen Kleinen jeden
Tag stärker zu werden. Aber die Hilferufe hören nicht auf. Das fordert alle – doch jedes Leben zählt!


Jeder Euro gibt unseren Schützlingen Kraft!

Jeder Beitrag hilft Dr. Rebeca Atencia und ihrem Team, die fordernden Einsätze zum Schutz
der Schimpansen zu bewältigen.

Fotocredits: © Federico Turmo