AUFFORSTUNGSPROJEKT

OBSTBÄUME

Heimische Obstbäume

Die Bevölkerungsexplosion in Uganda, der Klimawandel und die daraus resultierenden Wetterextreme führen zu immer stärkerer Abholzung. Mit dem Pflanzen von Obstbäumen in fünf Dörfern im Bezirk Masindi im Westen Ugandas, erhalten die Menschen zusätzliche Nahrung und durch den Verkauf der Ernte alternative Einkommensquellen. Zusätzliche Bäume wirken sich zudem positiv auf die Bodenqualität, die biologische Vielfalt und die Wasserqualität aus und tragen zur Kohlenstoffbindung bei.

Zeitraum: 2021 – 2023

Land: Uganda

Region: Fünf Dörfer im Bezirk Masindi (je 2 Dörfer der Gemeinde Kasoingoire und Nyantonzi; 1 Dorf der Gemeinde Kasenene)

Ziele:

  • Schulung von 200 Haushalten über Wert, Pflanzung und Nutzung von Obstbäume
  • Vorziehen von 25.000 Obstbaumsetzlingen (u.a. Avocado, Mango, Kakao) in einer zentralen Baumschule und Pflanzung an ausgewählten Standorten
  • Ausbildung von Waldmanager:innen
  • Aussagekräftige Dokumentation und Monitoring des Projekts und nachhaltige Sicherung der Aufforstung

DIE AUSGANGSSITUATION

Die Bevölkerungsexplosion in Uganda, der Klimawandel und die daraus resultierenden Wetterextreme führen zu immer stärkerer Abholzung. Die Regierung Ugandas ist bemüht die Gemeinden dabei zu unterstützen wirtschaftlich unabhängig zu werden und alternative Einkommensquellen zu erschließen.

Die „National Agricultural Research Organization“ (NARO) setzt sich für den Anbau diverser Baum- und Pflanzensorten ein. Zwar sind die Menschen sehr interessiert, doch es fehlt an Ausstattung für Baumschulen, Samen, und Anbauflächen. Mangelndes Wissen über den Aufbau von Interessensgruppen und Kooperationen mit externen Abnehmern verhindern, dass die Menschen eine weitere Einkommensquelle durch Obstbäume erschließen können. Bei diesen Problematiken setzt das Obstbaumprojekt an.

PROJEKTDETAILS & HINTERGRÜNDE

Obstbäume haben eine lange Nutzungsdauer und lassen sich gut in die vorhandenen Anbauflächen integrieren. Für die Landwirt:innen bringt das Anpflanzen von Obstbäumen den Vorteil, dass keine zusätzlichen Flächen benötigt werden. Der Anbau wirkt sich zudem positiv auf den Boden (Nährstoffbindung, Verbesserung der Bodenbeschaffenheit, Feuchtigkeit), die biologische Vielfalt und die Wasserqualität aus und trägt zur Kohlenstoffbindung bei.

In drei Gemeinden im Bezirk Masindi werden Landwirt:innen beim Anbau von Obstbäumen und der Zusammenarbeit mit externen Abnehmern unterstützt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Einbeziehung von Frauen.

Im Rahmen des Projekts werden 200 Haushalte über den Nutzen von Obst informiert und zum Thema nachhaltige Landwirtschaft geschult werden. In einer dafür errichteten Baumschule werden unter anderem 25.000 Mango, Avocado-, und Kakao-Setzlinge vorgezogen und gepflanzt. Der Anbau von Obstbäumen erweitert den Zugang zu Nahrungsmitteln und schafft durch den Verkauf von Überschüssen zusätzliches Einkommen.

Um den Konflikt zwischen Menschen und Schimpansen zu verringern, wird der Anbau von Obstbäumen in sorgfältig ausgewählten Haushalten außerhalb der Konfliktareale gefördert.


 

Dieses Aufforstungsprojekt wird gefördert durch Firmenkooperationen und private Spender:innen: