Fallenentfernung

Lebensrettung für Schimpansen und Wildtiere

Rund 15.000 Fallen werden jährlich von Wilderern im Kibale Nationalpark in Uganda illegal ausgelegt, um Tiere für Bushmeat zu töten. Umgerechnet sind das 10 Fallen für jeden einzelnen der letzten 1.400 freilebenden Schimpansen in diesem Schutzgebiet! Die brutalen Tritt- oder Schlingfallen verletzten Schimpansen und andere Tierarten schwer oder kosten sofort ihr Leben.

Unsere Ranger sind täglich in dem 795km² großen Revier unterwegs, um Fallen zu entfernen. Eine extrem wichtige, aber gefährliche Arbeit. Viele Wilderer sind bewaffnet und schrecken nicht vor Gewalt zurück. Trotzdem – jeder in unserem Team ist mit großem Engagement dabei. Die Zahlen bestätigen den Projekterfolg: jährlich 1.300 entfernte Fallen macht 1.300 Tiere, die wir vor einem elenden Schicksal bewahrt haben! Leider reicht unser Budget (noch) nicht, um mehr Ranger zu finanzieren, die das gesamte Parkgebiet laufend abdecken.

Werden Sie zum Lebensretter durch Fallenentfernung!

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Ganz schön vielfältig und vielfältig, die Arbeit der Ranger! Ihre geschulten Augen erkennen tödliche Schlingfallen, wo andere nur Gräser und Zweige erspähen. Sie leisten erste Hilfe bei verletzten Tieren. Sie speichern alle Fundorte und fügen sie mit Satellitendaten illegaler Tätigkeiten wie etwa Abholzung zu einer Karte der besonders gefährdeten Gebiete zusammen.

Aber das ist noch nicht alles. Genauso wichtig wie ihr sechster Sinn im Regenwald, ist auch ihr Gespür für die Menschen, die am Rand des Nationalparks leben. Unsere Ranger stammen aus diesen Dörfern. Sie kennen die Probleme der Gemeinden, haben ein offenes Ohr und teilen ihr Wissen. In Workshops leisten sie Aufklärung über die strafbare Wilderei und andere illegale Aktivitäten. Sie zeigen Alternativen auf und erarbeiten in der Community Lösungen für Mensch-Tier-Konflikte.

 

Mehr über das Projekt von unserem Kollegen Dr. Peter Appel