Chimp Eden: Heimat für 33 Schimpansen

Chimp Eden: Heimat für 33 Schimpansen
18. Juli 2022 Doris Schreyvogel

Schutz und Freiheit für drei Familiengruppen.

Im wunderschönen 1.000 Hektar großen Umhloti Naturreservat, 15 Kilometer außerhalb von Nelspruit, Südafrika, haben 33 geschundene, traumatisierte und verwaisten Menschenaffen ein neues, sicheres Zuhause gefunden. In Chimp Eden werden sie mit besonderer Fürsorge gepflegt und medizinisch versorgt. Die Schimpansen verbringen ihre Tage in großen, natürlichen Freigehegen. Diverse Klettermöglichkeiten, sichere Futter- und Schlafplätze sind Teile der Einrichtung.

So hilft Ihre Spende:

  • € 30,- für Tierarztkosten und Medikamente
  • € 50,- für den Bau sicherer Zäune
  • € 150,- für den Monatslohn neuer Pfleger*innen

Die Geschichte von Claude erklärt, warum sichere Zäune in unseren Schutzstationen so wichtig sind.

Claude verlor im Kampf zwei Finger. Claude ist ein besonders sanftmütiges Männchen und Liebling des Teams in Chimp Eden. Im Mai geriet er in Streit mit dem Alphamännchen Amadeus und wurde durch dessen Bisse böse an der Hand verletzt. Nun fehlen ihm der kleine und der Ringfinger. Um weitere blutige Zwischenfälle zu verhindern, müssen die Zäune in Chimp Eden jetzt dringend erneuert werden.

SICHERE ZÄUNE

In drei großen Gruppen leben die Schimpansen in Chimp Eden artgerecht in In drei großen Gruppen leben die Schimpansen in Chimp Eden artgerecht in größtmöglicher Freiheit – mit viel Natur rundum und Klettermöglichkeiten. Zäune verhindern, dass die drei Familien aufeinandertreffen und es zu Rivalitätskämpfen der Alphatiere kommt. Aber die Zaunanlage ist veraltet und muss dringend ausgetauscht werden. Doch es fehlt an Geldmitteln. Leider kam es daher zu dem dramatischen Ausbruch, bei dem Claude verletzt wurde. Nun müssen die alten Holzpfähle gegen höhere Betonpfeiler getauscht und alle Elektrodrähte erneuert werden. Das kostet die Schutzstation viel Zeit und leider auch viel Geld.größtmöglicher Freiheit – mit viel Natur rundum und Klettermöglichkeiten. Zäune verhindern, dass die drei Familien aufeinandertreffen und es zu  Rivalitätskämpfen der Alphatiere kommt. Aber die Zaunanlage ist veraltet und muss dringend ausgetauscht werden. Doch es fehlt an Geldmitteln. Leider kam es daher zu dem dramatischen Ausbruch, bei dem Claude verletzt wurde. Nun müssen die alten Holzpfähle gegen höhere Betonpfeiler getauscht und alle Elektrodrähte erneuert werden. Das kostet die Schutzstation viel Zeit und leider auch viel Geld.

VORHER

NACHHER

UNVORHERGESEHENE TIERARZTKOSTEN

Das Budget für Tierarztkosten wurde durch gleich zwei Zwischenfälle überzogen. Erst fiel Amari von  einem Baum und zog sich einen komplizierten Beinbruch zu. Dann mussten Claudes Bisswunden operiert und zwei Finger amputiert werden. Unvorhergesehene Mehrausgaben, die Chimp Eden nicht allein bewältigen kann.

PFLEGETEAM VERGRÖSSERN

Das Pflegeteam in Chimp Eden liebt jeden der 33 Schützlinge, die hier eine sichere Heimat gefunden haben. Um allen weiter gerecht zu werden, braucht es dringend mehr Personal. Denn neben liebevoller Fürsorge und viel Zeit für die Pflege, spielen, reinigen und füttern kommt nun auch noch die arbeitsintensive Erneuerung der Zaunanlage hinzu. An allen Ecken und Enden muss durch Verlust von Einnahmen aufgrund von Corona gespart werden. Aber das Team ist nun an seine Grenzen gestoßen.

ILLEGALER HANDEL

Mehr als 2000 Schimpansen werden jährlich illegal gejagt und verkauft. Ein brutales Geschäft!

Die Behörden können aber nur dann aktiv werden und die Tiere konfiszieren, wenn es geeignete Plätze zur Aufnahme gibt. Ohne Schutzstationen wie Chimp Eden würden die vielen kleinen Waisen ihrem traurigen Schicksal überlassen werden und einfach sterben!

Die Jane Goodall Institute befürworten keine Handhabung oder Nähe zu Wildtieren. Diese Bilder entstanden in und rund um die Jane Goodall Institute Schutzgebiete und zeigen ausschließlich ausgebildete Fachkräfte mit ihren Schützlingen.