Reise nach Uganda

Reise nach Uganda
16. August 2013 jgi-admin

Ende Juli besuchte eine Reisegruppe, begleitet von unserer Mitarbeiterin Marica Strbac, Uganda. Neben berühmten landschaftlichen Highlights wie dem Weißen Nil und Nationalparks, besuchte die kleine Gruppe Schimpansen und Gorillas in freier Wildbahn und erfuhr aus nächster Nähe über unsere Projekte. Eine Reise voller Erfahrungen abseits des Massentourismus.

Schimpansen-Tracking

Deswegen sind einige der Reiseteilnehmer nach Uganda gekommen: um unsere nächsten Verwandten aus nächster Nähe zu sehen. Nach einer kurzen Einführung war es soweit die Reisegruppe wanderte durch den Wald von Budongo und erlebte Schimpansen in freier Wildbahn. Begeisterung bei der ersten Sichtung und danach viele ergreifende Momente – denn das Verhalten der Schimpansen macht bewusst wie nahe wir einander sind und wie wichtig es ist den Lebensraum der Schimpansen zu schützen und sie vor dem Aussterben zu bewahren.

Schimpansen in freier WildbahnSchimpansen in freier Wildbahn

Wasser als Lebensspender

WasserpumpeIn der Region Hoima besuchte die Reisegruppe vom JGI-A getragene ganzheitliche Artenschutzprojekte. Der Fokus liegt dabei auf der Wiederherstellung regionaler Wälder und Flussläufe, der Verbesserung der Lebensgrundlage, sowie der Förderung der Umweltbildung und des Umweltengagements.
Bei einer mit Spendengeldern finanzierten Wasserpumpe erfuhren die Reiseteilnehmer von Robert, Forstwissenschafter und JGI Mitarbeiter vor Ort, von der Bedeutung nachhaltiger Wasserwirtschaft und den damit gesicherten Zugang zu sauberem Trinkwasser.

FlusslaufDas Bild zeigt deutlich den Unterschied, den dieses Projekt macht. Neben dem Fassen von Quellen wird die Vegetation in Uferbereichen wiederhergestellt um einen kontinuierlichen Wasserfluss zu gewährleisten.

Auch die lokale Bevölkerung hat aufgrund dieses Unterschieds die Bedeutung des bewussten Umgangs mit der lebensnotwendigen Ressource Wasser erkannt.

Mit Maßnahmen wie diesen und der Umweltbildung im JGI Education Center soll das Bewusstsein nachhaltig geändert werden.

Ganzheitliches Projekt

Das JGI Education Center im Projektgebiet in Hoima ist wichtiger Teil des ganzheitlichen Ansatzes des Projekts – denn es richtet sich an Schülerinnen und Schüler. Auch die Reiseteilnehmer erfuhren wie der nächsten Generation Wissen über Erhaltung und Pflanzung der verschiedenen Baumarten, sowie unterschiedliche Möglichkeiten zur Agrarforstwirtschaft vermittelt wird. Dabei wird nicht nur theoretisches sondern auch praktisches Know-How vermittelt. Im eigens dafür angelegten Garten bearbeiten Lehrer und Schüler gemeinsam die Erde um weitere Nutzpflanzen aussäen zu können.

Education CenterGarten

Spuren hinterlassen

BaumpflanzenTeil des Projekts ist neben den Pflanzungen in Gärten und an Flussläufen die Aufforstung. Kleinere Waldstücke werden wieder miteinander verbunden. Diese „Waldbrücken“ ermöglichen einen ökologischen Austausch von Flora und Fauna.

Auch die Reiseteilnehmer ließen sich die Chance einen eigenen Baum zu pflanzen nicht entgehen und hinterließen nachhaltige Spuren in Hoima. Mehr über die Möglichkeit dieses Projekt mit einer Baumpatenschaft zu unterstützen erfahren Sie hier: Baumpatenschaft

Bei all der engagierten Projektarbeit kam jedoch auch die Freude an der Begegnung nicht zu kurz. Roman Lissi, einer der Reiseteilnehmer überraschte die Kinder einer Schule im Projektgebiet mit neuen Fußbällen. Die Begeisterung war den Kindern ins Gesicht geschrieben und eine weitere Brücke zwischen Österreich und Uganda errichtet.

Ganz nach dem Roots & Shoots Motto „Partnership in Understanding“, tauschte Volksschullehrerin Margit Kontaktdaten mit einer lokalen Schule. Partnership in Understanding ist ein Austauschprogramm das Roots&
Shoots Gruppen auf der ganzen Welt verbindet. Das Programm stellt Kontakte zwischen Roots & Shoots – Gruppen aus verschiedenen Städten, Ländern und Kulturkreisen her. Partnergruppen schreiben sich Briefe oder Emails, senden sich Fotos, Video- oder Musikaufnahmen zu und erlangen dadurch ein Bewusstsein für die Verschiedenheiten von Kulturen.

Fussbälle für die Kids

„Partnership in Understanding“

Hilfe für die Batwa Pygmäen

Zu Besuch bei den Batwas Teil der Reise war auch ein Besuch bei den Batwa Pygmäen im Südwesten Ugandas. Diese einstigen Nomaden wurden 1991 aus ihrem Heimatgebiet dem Bwindi Nationalpark vertrieben und lebt als landlose Almosenbezieher.

Das JGI-A setzt sich für die Verbesserung der Lebensumstände mittels Landwirtschaftsprojekten und Schulbildung ein. Die Reise-teilnehmer machten sich ein Bild davon wie viel Arbeit hier noch auf das Team zu kommt und wie wichtig die langfristige Unterstützung dieser Menschen ist.

Highlight am Schluss: Gorilla Besuch

BerggorillaWer Gorillas in freier Wildbahn sehen möchte, muss auch einen kleinen Kletteraffen in seiner Seele tragen. Mit Guides steigt die Reisegruppe den Berg hinauf – nur wenigen Touristen pro Tag ist es gestattet den Lebensraum der Gorillas zu betreten.

Erschöpft vom Anstieg durch den Dschungel aber glücklich und ehrfürchtig beobachten die Reiseteilnehmer eine Gruppe Gorillas.

Ein wahrhaft krönendes Erlebnis einer vielfältigen, einzigartigen Reise.

Reisen auch Sie nach Uganda!

Wenn Sie diese Fotos neugierig auf unsere Projekte und die Reise gemacht haben, dann nutzen Sie die Chance: der nächste Reisetermin steht nun fest!

Projektreise nach Uganda vom 24.1. bis 5.2.2014

Es gibt nur wenige Plätze. Wenn Sie Interesse haben, setzten Sie sich bitte mit Sabine.Kluge@janegodall.at in Verbindung. Weitere Infos finden Sie auch hier: Reise zu den Schimpansen

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